Tagesbericht


Dienstag, 8. Juni 2010

Abschied

Der Wahlkampf ist zu Ende. Die Wahlkampfseite verabschiedet sich. Hat mir Spaß gemacht, Ihnen hoffentlich auch, aber hier hört es auf.

Diese Seite bleibt noch einige Zeit stehen.

Bye.

Samstag, 8. Mai 2010

Wahl in NRW

... nicht vergessen, Kreuzchen setzen:

Samstag, 1. Mai 2010

Wahlkampflied

Zur Wahl in NRW hat die CDU augenscheinlich einen Redenschreiber und einen Tonkünstler zusammengesperrt und als Gegenleistung für Freilassung einen Wahlkampfspot gefordert.

Heraus kam dies Liedchen. Man fragt sich unwillkürlich: wo genau fängt bei denen peinlich an?

Montag, 19. April 2010

Omerta

Das Gesetz des Schweigens

Das französische Magazin Golias berichtet vom zurückliegenden Fall eines pädophilen Priesters, der 2000 wegen Vergewaltigung von Jungen verurteilt wurde. Sein vorgesetzter Bischof wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er ihn aktiv gedeckt hatte. Für sein Schweigen erhielt der Bischof 2001 vom Präfekten der Kongregation ein Belobigungsschreiben. Siehe auch Bericht bei Spiegel und Telepolis.

Das Schreiben lobt explizit die schütztende Verhaltensweise des Bischofs als Konsequenz aus dem väterlichen Verhältnis zum betroffenen Priester.

Donnerstag, 15. April 2010

Die Situation in Afghanistan

Georg Schramm als Oberst Sanftleben:

Freitag, 12. März 2010

Denkpause

Nach längerer Pause gehts weiter mit dem Blog. Zur Einstimmung was Schöngeistiges (gefunden bei CartoonBrew):

Donnerstag, 18. Februar 2010

Montag, 8. Februar 2010

Bielefeld-Verschwörung verfilmt

Die Bielefeld-Verschwörung.

Demnächst in Ihren Lichtspielhäusern.

Was der Mensch braucht

Hinweis auf Lutz Hausstein: Was der Mensch braucht – eine empirische Analyse für den wahren Lebensbedarf eines Hartz IV-Empfängers.

Morgen wird das Urteil des Verfassungsgerichts zur Berechnung des Regelsatzes verkündet.

Samstag, 6. Februar 2010

Kandidatur einer Firma

Kurzer Blick über den Tellerrand ins bematschte befreundete Ausland: in den Staaten hat der Oberste Gerichtshof festgestellt, dass beim Wahlkampf der Kandidaten nicht nur natürliche Personen spenden dürfen, sondern auch Firmen, denn die politische Spende sei als freie Rede zu betrachten und demzufolge verfassungsrechtlich geschützt.

Als folgerichtigen nächsten Schritt kündigt die PR-Gesellschaft Murray Hill an, sie selbst werde als Firma für den Kongress kandidieren:

"Die beste Demokratie, die für Geld zu haben ist" -- ein zarter Hauch von Ironie. Nicht wahr, Herr Westerwelle?

Montag, 1. Februar 2010

Leyen will Hartz IV "abschaffen"?

Wie die RP Online berichtet, stört sich Arbeitministerin Leyen an der Bezeichnung Hartz IV. Ein schönerer Name müsse her, meint sie, und will die allgemeine Stimmung anheben. RP schreibt:

Eine Umbenennung sei unvermeidlich. Sie selbst machte keinen Vorschlag für eine Neubenennung. "Ich finde, man darf so ein Wort oder einen Namen nicht von oben verordnen, sondern das muss sich entwickeln".

Sie hat dabei dies Problem: den Namen hat das Volk verliehen, und gegen den Volksmund ist kein Kraut gewachsen.

Es gibt keinen Weg, den Namen zu entfernen. Die einzige Möglichkeit ist, Hartz IV aufzuheben, Frau Ministerin.

Sonntag, 31. Januar 2010

Donnerstag, 28. Januar 2010

Post-Mindestlohn gekippt

Wie das Handelsblatt berichtet, ist die Verordnung zum Post-Mindestlohn rechtswidrig -- wegen Verfahrensfehlern: das Arbeitsministerium hätte außer von der Post auch von Konkurrenz-Unternehmen schriftliche Stellungnahmen einholen müssen.

Damit ist nicht der Mindestlohn an sich gekippt. Die Notwendigkeit eines Mindestlohns ist nicht bestritten worden. Sondern das Verfahren muss neu aufgerollt werden. (Ausgehandelt wurde die derzeitige Bestimmung unter der Großen Koalition. Also die Schlamperei, die bei denen zur Gewohnheit wurde.)

Ob es unter Schwarz-Gelb geschieht? Abwarten. Als Zweckoptimist sage ich mal: sag niemals nie.

Feuchte Träume

Das erinnert mich jetzt an Karniggels ...

... ist aber ein anderer Spielfilm: Kops.

Schwarze Kasse, Schwarzer Kaffee

Dass Arbeitgeber langjährig Beschäftigten wegen Bagatellen (Leergutbons, Frikadellen, Maultaschen) den Arbeitsvertrag kündigen, geht durch die Zeitungen.

Dass der Bürgermeister von Worms vier Kassiererinnen des Städtischen Schwimmbades kündigt, hat eine neue Qualität. Nein, nicht weil er der SPD angehört -- was von dieser zu halten ist, wurde anderswo erörtert -- sondern wegen der Schwarzgeldkasse, die eine Kaffeekasse war (welche Ehre!); bzw. wegen des Diebstahls vom Fußboden bzw. aus dem Tresor; bzw. wegen dem Fakt, dass all die Beschuldigungen nachgeschoben sind. Dafür spricht z. B., dass die Staatsanwaltschaft (Stand heute) keine Anklage wegen Diebstahls erhebt.

Der Spiegel schreibt dazu:

Merkwürdig ist auch, dass der städtische Betrieb den Frauen eine Putzstelle anbot, obwohl der Vorwurf im Raum steht, die Kassiererinnen hätten Schmuck und Handys aus dem Tresor gestohlen.

Was alle längst wissen, tritt hier frech zu Tage: es ist ein Vorwand zum Rausschmiss teurer und zum Reinholen billiger Putzkräfte.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Der Fortschritt ...

Wolf-Dieters Tagesbericht zieht um.

Was ändert sich? Für den Leser (also: für Sie) nichts -- außer minimale Änderungen im Layout, verbesserte Kommentarfunktionen und eine zusätzliche Adresse:

http://wolf-dieters-wahlkampfseite.blogspot.com/

Ansonsten bleibt es bei der gewohnt lakonischen Qualität meiner Meldungen.

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